Klugheim kocht vegan

Genusswelten

10. June 2022

Klugheim kocht vegan

Die deftige Küche Klugheims ist weit über die Ränder der hohen Basaltgebirge dieses mystischen Dorfs bekannt. Wenn die Öfen in Rutmor’s Taverne angeheizt werden, ziehen die verlockendsten Düfte über den gesamten Dorfplatz. Jeder Klugheimer, der Rang und Nase hat, nimmt dann Platz an den schweren Holztischen und ist gespannt, welcher rustikaler Hochgenuss wohl heute aufgetischt wird.

Dieser unwiderstehliche Sog aus köstlichen Düften und heiterer Geselligkeit zieht auch dich in die Taverne, und das längst nicht zum ersten Mal. Recht so – Rutmor’s Tafeln sind lang und seine Köche tüchtig. Und erfinderisch sind sie: Just heute verbreitet sich die Kunde wie ein Lauffeuer im Gasthaus, dass sie die Speisenkarte erneut erweitert haben!

Du als leidenschaftlicher Freund der Klugheimer Küche, der das Angebot in Rutmor’s Taverne schon mehrfach begeistert rauf- und runterspeiste, spitzt natürlich sofort die Ohren, schließt die Fäuste vorfreudig um Messer und Gabel und gibst die Bestellung auf: „Eure veganen Neuheiten, wenn’s recht ist!“

Vegane Hausmannskost mit Rutmor’s Handschrift

Der Herr des Hauses, Rutmor persönlich, weiß würzigen Speck, zarte Wollwurst und aromatischen Käse durchaus zu schätzen. Gleichzeitig ist es für ihn aber auch kein Geheimnis, dass ein guter deftiger Schmaus keiner tierischen Unterstützung bedarf, um Herzen zu erobern. Das lässt er dich heute schmecken:

Dampfend frisch findet zunächst der vegane Flammkuchen den Weg direkt aus dem Ofen an deinen Tisch. Schon mit dem ersten Bissen denkst du selig an Omas herzhafte Kochkünste zurück. Diese Kombination aus knusprigen Teig und saftig-aromatischem Tomatensugo wusste auch sie schon zu perfektionieren. Wobei selbst Oma nicht auf die pfiffige Idee gekommen wäre, den Flammkuchen neben zarten Porree-Ringen und fruchtig-süßen Kirschtomaten mit krossen Bratkartoffelstücken zu belegen. Der knackig-frische Rucola rundet dieses kräftige Genusserlebnis nussig-scharf ab. Nichts für Ungut, Oma, aber der neue Flammkuchen-König heißt Rutmor!

Dieser tritt derweil schon mit der nächsten Neukomposition stolz aus der Küche: Geradewegs vom Herd gezogen zischt die vegane Gröstl-Pfanne noch appetitlich vor sich hin. Du schließt die Augen. Der unverkennbare Duft versetzt dich sofort Jahrzehnte zurück in deine Kindheit. Und tatsächlich: Die Gröstl-Pfanne schmeckt herrlich vertraut – und doch überraschend anders! Während sich herzhafte Bratkartoffeln und würzige Zwiebeln kumpelhaft in die Arme nehmen, verleihen knackige Tomaten der kräftigen Pfanne eine verspielte Leichtigkeit.
Der wandlungsfähige Tofu – in der Kindheit war er dir noch ein Fremder, jetzt ein stets willkommener Freund – hat diese vielfältigen Aromen schon beim Anbraten in sich aufgenommen. In deinem Munde werden sie nun sanft freigesetzt. Was für ein Genussmoment! Du nickst dem Küchenchef achtungsvoll zu, während links und rechts von dir weitere Gröstl-Pfannen bestellt werden.

Wer bei mir gern deftig speist, wird meine veganen Kreationen lieben!

Rutmor

Selig, satt und sorglos erhebst du dich von Rutmor’s Tafel. Was für ein Mahl, welch frische neue Genussentdeckungen! Da kommt dir kochend heiß in den Sinn: So schwer dir schon bis heute die Auswahl aus den ehrlich-rustikalen Speisen in Rutmor’s Taverne gefallen ist – ab jetzt gestaltet sie sich nicht gerade einfacher. Der Küchenherr findet deinen Blick, liest offenbar deine Gedanken, zuckt mit den Schultern und zwinkert dir wissend zu.

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